Zinshaus

Die Bezeichnung Zinshaus ist inzwischen allgemein gebräuchlich, oft spricht man vom auch von einem Renditeobjekt.

Ein Zinshaus ist eine Bestandsimmobilie, die sich in einem bereits gewachsenen Umfeld befindet und zumeist vermietet ist. Ein Bauträger kauft im Regelfall ein komplettes Mehrfamilienhaus und saniert oder renoviert es. Oftmals geben Bauträger dann Mietgarantien auf die einzelnen Wohnungen und regeln auch die Verwaltung.
Der Anleger kauft diese Wohnungen als Kapitalanlage, also zur Vermietung, um durch die Sachwertanlage einen Vermögenszuwachs zu generieren. Im Optimalfall sieht die Rechnung wie folgt aus:

Einnahmen – Ausgaben – Rechung
Einnahmen Ausgaben
Miete = Zinsen
Steuervorteile = Nebenkosten

Die Tilgung ist im Idealfall und guter Bonität des Anlegers nicht notwendig, da sich das Objekt von selbst tilgt. Wie? Eine Immobilie wird zu EUR 100.000,00 + 5,5% Nebenkosten gekauft und nach 10 Jahren zu EUR 134.391,00 wieder verkauft. Im Laufe der zehn Jahre hatte der Investor keinen Aufwand, wenn wir die Erwerbsnebenkosten hier einmal unberücksichtigt lassen. Die Wertentwicklung der Immobilie liegt bei 3%, was in einer guten Lage eher pessimistisch angenommen ist. Der Investor erzielt somit eine Rendite von 20,12% bezogen auf sein eingesetztes Kapital!

Was bringt Ihr Sparbuch? Ihr Anleihe? Ihr Depot? Wir rechnen hier pessimistisch – aber mit Sachwerten!

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