Investmentgesellschaften verwalten Gelder. Ein Investor beteiligt sich durch Sparpläne oder Einmalanlagen am Sondervermögen einer Investmentgesellschaft. Dieses Sondervermögen bezeichnet man als Fonds. Je nach Präferenz des Anlegers wählt er zwischen verschiedenen Fondsklassen:
- Aktienfonds
- Rentenfonds
- Geldmarktfonds
- Dachfonds
(Darüber hinaus gibt es noch spezieller Fonds, die diese Klassen miteinander mischen)
Eine gute Fondsgesellschaft zeichnet nicht unbedingt aus, dass ihre Fonds immer positiv laufen. Wichtig ist, dass sie ihre Benchmarkt schlagen und besonders in schlechten Börsenphasen besser sind.
Investmentgesellschaften sind Spezialisten bei der Geldanlage. Fondsmanager haben viele relevante Informationen als erstes und sind durch ihr Volumen (teils verwalten sie Milliardenbeträge in einem einzigen Fonds) marktbestimmend. Seit mittlerweile vielen Jahren investieren Anlager über fondsgebundene Lebens- oder Rentenversicherungen in Fonds diverser Investmentgesellschaften.
Ich stelle immer wieder fest, dass der Horizont des deutschen Anlegers leider immer noch sehr klein ist. Anders kann ich mir nicht erklären, warum Investmentgesellschaften wie Union Investment, Hansainvest oder Deka (= destruktive Kapitalvernichtung) so viele Gelder verwalten. Wir können das vergleichen mit dem Sport: Meinen sie, dass die besten Fußballmannschaften der Bundesliga gleichzeitig die besten Vereine der Welt sind? Leider beziehen sich viel zu viele Finanztests auf die beste Gesellschaft in Deutschland. Dann fehlen zwangsläufig Gesellschaften wie Franklin Templeton, Merryl Lynch oder Fidelity, um hier nur 3 Top Gesellschaften zu nennen. Schalke ist sicherlich eine gute Mannschaft, aber den Championsleague Gewinn traue ich Manchester United, Real Madrid oder AC Mailand eher zu…